Cover: Zimmermann, Martin, Versunkene Welten

Zimmermann, Martin

Versunkene Welten

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Zimmermann, Martin

Versunkene Welten

Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji.

Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Martin Zimmermann lässt uns bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji mit ganz neuen Augen sehen – nämlich mit denen der antiken Menschen selbst. 

Städte sind wie Menschen – das war in der Antike eine verbreitete Vorstellung. Sie entstehen, um eines Tages zu sterben, während an anderen Orten neue erblühen. Ganz anders als heute ging man im Altertum mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Nur in Ausnahmefällen wurden sie auch als Erinnerungsorte inszeniert und nutzbar gemacht. Aber warum? Martin Zimmermann nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Trümmerlandschaften der Antike. Er erhellt die verschiedenen Gründe für den Zerfall einer Stadt (Kriege, Naturkatastrophen, Umsiedlungen) und zeigt eindrücklich, wie die damaligen Menschen durch Planungswille, Mobilität und Improvisationstalent immer wieder Auswege selbst aus den dramatischsten Situationen fanden.

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Inhalt

I. Wie wir uns Ruinen aneignen

1. Erste Begegnung mit antiken Ruinenstädten
2. Wider die intakte Stadt
3. Anerkennung als Ruine: Die Last neuzeitlicher Perspektiven


II. Ruinenstädte in antiker Wahrnehmung

1. "Inmitten von Vergänglichem leben wir" - Menschen und Städte
2. Ruinenstädte bei Strabon und Plinius dem Älteren: Vielfältige Ursachen für urbanen Untergang
3. Verlassene Städte bei Pausanias: Der Alltag der Ruinenstadt aus Sicht eines griechischen Reisenden


III. In historischer Frühzeit: Überall Ruinenstädte

1. Ruinenstädte in mythischer Frühzeit
2. Überall Städte in den Epen Homers
3. Troja und Atlantis: Mythische Katastrophen
4. Mykene und Knossos: Ruinenstädte der griechischen Frühzeit
5. Fluterzählungen in Griechenland und Vorderasien
6. Helike: Eine Naturkatastrophe in Griechenland


IV. Von der Archaik bis in den Hellenismus: Krieg und Ruine in Griechenland

1. Zerstörung im Krieg
2. Der verengte Blick der Geschichtsschreiber und die Statistik
3. Wiederbesiedlung als Normalfall und endgültiger Untergang in Olynth
4. Theben: Zerstörung und Neubeginn
5. Sybaris und Megalopolis: Dekadenz und Hybris
6. Ninive, Babylon, Persepolis: Auslöschung alter Reiche


V. Eine neue Weltmacht: Krieg und Ruinen in der römischen Welt

1. Mythische Urbanisierung Italiens, die Gründung Roms und die Auslöschung der Städte
2. Roms Vernichtungskriege als ubiquitäre Stadtzerstörung: Texte und Bilder
3. Zerstörung oder Erhalt: Die Verhältnismäßigkeit der Ruinierung
4. Zerstörung und Integration: Ruinenstädte und urbane Blüte von den westlichen Provinzen bis in die östliche Mittelmeerwelt 5. Korinth und Karthago: Exempla der Zerstörung
6. Pompeji: Eine Naturkatastrophe im Römischen Reich


VI. Epilog: Ruinenstädte als Alltag und die Gestaltungskraft antiker Gemeinschaften

Anhang


Dank
Anmerkungen

Literaturverzeichnis
Bildnachweis
Namenregister
Ortsregister

Empfehlungen

}

Bibliografie

978-3-406-83619-0

Erscheint am 18. Mai 2026

544 S., mit 13 farbigen Abbildungen und 8 Karten in einem Tafelteil

Hardcover (Leinen)

Hardcover (Leinen) 39,900 € Kaufen

Zimmermann, Martin

Versunkene Welten

Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji

Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Martin Zimmermann lässt uns bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji mit ganz neuen Augen sehen – nämlich mit denen der antiken Menschen selbst. 

Städte sind wie Menschen – das war in der Antike eine verbreitete Vorstellung. Sie entstehen, um eines Tages zu sterben, während an anderen Orten neue erblühen. Ganz anders als heute ging man im Altertum mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Nur in Ausnahmefällen wurden sie auch als Erinnerungsorte inszeniert und nutzbar gemacht. Aber warum? Martin Zimmermann nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Trümmerlandschaften der Antike. Er erhellt die verschiedenen Gründe für den Zerfall einer Stadt (Kriege, Naturkatastrophen, Umsiedlungen) und zeigt eindrücklich, wie die damaligen Menschen durch Planungswille, Mobilität und Improvisationstalent immer wieder Auswege selbst aus den dramatischsten Situationen fanden.
Webcode: https://www.chbeck.de/38770020

Inhalt


I. Wie wir uns Ruinen aneignen

1. Erste Begegnung mit antiken Ruinenstädten
2. Wider die intakte Stadt
3. Anerkennung als Ruine: Die Last neuzeitlicher Perspektiven


II. Ruinenstädte in antiker Wahrnehmung

1. "Inmitten von Vergänglichem leben wir" - Menschen und Städte
2. Ruinenstädte bei Strabon und Plinius dem Älteren: Vielfältige Ursachen für urbanen Untergang
3. Verlassene Städte bei Pausanias: Der Alltag der Ruinenstadt aus Sicht eines griechischen Reisenden


III. In historischer Frühzeit: Überall Ruinenstädte

1. Ruinenstädte in mythischer Frühzeit
2. Überall Städte in den Epen Homers
3. Troja und Atlantis: Mythische Katastrophen
4. Mykene und Knossos: Ruinenstädte der griechischen Frühzeit
5. Fluterzählungen in Griechenland und Vorderasien
6. Helike: Eine Naturkatastrophe in Griechenland


IV. Von der Archaik bis in den Hellenismus: Krieg und Ruine in Griechenland

1. Zerstörung im Krieg
2. Der verengte Blick der Geschichtsschreiber und die Statistik
3. Wiederbesiedlung als Normalfall und endgültiger Untergang in Olynth
4. Theben: Zerstörung und Neubeginn
5. Sybaris und Megalopolis: Dekadenz und Hybris
6. Ninive, Babylon, Persepolis: Auslöschung alter Reiche


V. Eine neue Weltmacht: Krieg und Ruinen in der römischen Welt

1. Mythische Urbanisierung Italiens, die Gründung Roms und die Auslöschung der Städte
2. Roms Vernichtungskriege als ubiquitäre Stadtzerstörung: Texte und Bilder
3. Zerstörung oder Erhalt: Die Verhältnismäßigkeit der Ruinierung
4. Zerstörung und Integration: Ruinenstädte und urbane Blüte von den westlichen Provinzen bis in die östliche Mittelmeerwelt 5. Korinth und Karthago: Exempla der Zerstörung
6. Pompeji: Eine Naturkatastrophe im Römischen Reich


VI. Epilog: Ruinenstädte als Alltag und die Gestaltungskraft antiker Gemeinschaften

Anhang


Dank
Anmerkungen

Literaturverzeichnis
Bildnachweis
Namenregister
Ortsregister