Cover: Greene, Ciara / Murphy, Gillian, Das fühlende Gedächtnis

Greene, Ciara / Murphy, Gillian

Das fühlende Gedächtnis

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Greene, Ciara / Murphy, Gillian

Das fühlende Gedächtnis

Wie unser Gehirn Erinnerungen überschreibt – und warum das lebenswichtig ist.

Unter Gedächtnis verstehen wir für gewöhnlich die Erlebnisse und Eindrücke aus der Vergangenheit, die sich vollständig und intakt in uns einschreiben und irgendwo in unserem Gehirn aufbewahrt werden - als Erinnerungen. Tatsächlich funktioniert unser Gedächtnis aber ganz anders. Jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung abrufen, rekonstruieren und konstruieren wir das Erinnerte neu und passen es an die Situation an, in der es gerade gebraucht wird. Wir lassen weg, fügen hinzu, ändern Details, blenden aus. Diese unbewussten Verformungen sind jedoch kein Defekt - sie sind nützlich, ja lebensnotwendig.
Ciara Greene und Gillian Murphy nehmen den Leser mit in die neueste Forschung, räumen mit gängigen Mythen auf und erklären, wie unser Gedächtnis wirklich funktioniert.

Die Forschung hat gezeigt, dass unser Gedächtnis kein perfektes Abbild unseres Lebens abspeichert. Das mag auf den ersten Blick enttäuschend klingen: Wozu soll das Gedächtnis denn sonst gut sein, wenn es nicht korrekt aufzeichnet, was wir erleben und tun? Wenn wir uns jedoch fragen, wozu das Gedächtnis dient, könnte sich die Sache etwas anders darstellen. Genau wie unser Körper hat sich unser Gehirn über Jahrmillionen hinweg entwickelt. Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass Eigenschaften, die die natürliche Auslese überlebt haben, vermutlich eine Anpassung darstellen und damit eine Art Überlebens- oder Reproduktionsvorteil mit sich bringen...
Unser Gedächtnisapparat birgt gewisse Herausforderungen, doch er hat auch viele Vorzüge, weil er uns zum Beispiel hilft, eine kohärente Identität aufrechtzuerhalten, soziale Beziehungen zu pflegen und uns mögliche Zukunftsszenarien bildhaft auszumalen. Die mentalen Fähigkeiten, die uns dies ermöglichen, haben sich in der fernen Vergangenheit entwickelt, doch sie helfen uns noch heute, uns an ganz neue Situationen anzupassen.

Von Ciara Greene und Gillian Murphy, Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer.
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Inhalt
1 Worum es in diesem Buch geht

2  Was ist das Gedächtnis?

3 Warum es gut ist, zu vergessen

4 Warum wir keine besseren Augenzeugen sind

5 Warum sich unsere Erinnerung durch neue Informationen verändert

6 Warum wir Erinnerungen erfinden

7 Warum niemand vor falschen Erinnerungen sicher ist

8 Was Emotionen mit unseren Erinnerungen machen

9 Wie Erinnerung in der digitalen Welt funktioniert

10 Was unser fehlerhaftes Gedächtnis für unser Verhalten bedeutet

11 Wie die Manipulation von Erinnerungen ethisch vertretbar werden kann

12 Was das alles für Sie bedeutet

Dank

Anhang
Anmerkungen
Bildnachweis
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

„Wie freundlich! Unser Gehirn speichert vieles Vergangene in einer aufgehübschten Positiv-Version. Warum das richtig gut für uns ist, erklärt Ciara Greene.“
Slow, Greta Gruber



"Ein wunderbares Buch, das ein weites Feld absteckt: Von der Frage, wie sich unsere Erinnerungen formen bis zu der Erkenntnis, wie zerbrechlich sie sind."
Science News



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-84403-4

Erscheint am 18. Mai 2026

237 S., mit 18 Abbildungen und 5 Tabellen

Hardcover

Hardcover 26,000 € Kaufen

Greene, Ciara / Murphy, Gillian

Das fühlende Gedächtnis

Wie unser Gehirn Erinnerungen überschreibt – und warum das lebenswichtig ist

Unter Gedächtnis verstehen wir für gewöhnlich die Erlebnisse und Eindrücke aus der Vergangenheit, die sich vollständig und intakt in uns einschreiben und irgendwo in unserem Gehirn aufbewahrt werden - als Erinnerungen. Tatsächlich funktioniert unser Gedächtnis aber ganz anders. Jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung abrufen, rekonstruieren und konstruieren wir das Erinnerte neu und passen es an die Situation an, in der es gerade gebraucht wird. Wir lassen weg, fügen hinzu, ändern Details, blenden aus. Diese unbewussten Verformungen sind jedoch kein Defekt - sie sind nützlich, ja lebensnotwendig.
Ciara Greene und Gillian Murphy nehmen den Leser mit in die neueste Forschung, räumen mit gängigen Mythen auf und erklären, wie unser Gedächtnis wirklich funktioniert.

Die Forschung hat gezeigt, dass unser Gedächtnis kein perfektes Abbild unseres Lebens abspeichert. Das mag auf den ersten Blick enttäuschend klingen: Wozu soll das Gedächtnis denn sonst gut sein, wenn es nicht korrekt aufzeichnet, was wir erleben und tun? Wenn wir uns jedoch fragen, wozu das Gedächtnis dient, könnte sich die Sache etwas anders darstellen. Genau wie unser Körper hat sich unser Gehirn über Jahrmillionen hinweg entwickelt. Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass Eigenschaften, die die natürliche Auslese überlebt haben, vermutlich eine Anpassung darstellen und damit eine Art Überlebens- oder Reproduktionsvorteil mit sich bringen...
Unser Gedächtnisapparat birgt gewisse Herausforderungen, doch er hat auch viele Vorzüge, weil er uns zum Beispiel hilft, eine kohärente Identität aufrechtzuerhalten, soziale Beziehungen zu pflegen und uns mögliche Zukunftsszenarien bildhaft auszumalen. Die mentalen Fähigkeiten, die uns dies ermöglichen, haben sich in der fernen Vergangenheit entwickelt, doch sie helfen uns noch heute, uns an ganz neue Situationen anzupassen.
Von Ciara Greene und Gillian Murphy, Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer.
Webcode: https://www.chbeck.de/39979466

Inhalt

1 Worum es in diesem Buch geht

2  Was ist das Gedächtnis?

3 Warum es gut ist, zu vergessen

4 Warum wir keine besseren Augenzeugen sind

5 Warum sich unsere Erinnerung durch neue Informationen verändert

6 Warum wir Erinnerungen erfinden

7 Warum niemand vor falschen Erinnerungen sicher ist

8 Was Emotionen mit unseren Erinnerungen machen

9 Wie Erinnerung in der digitalen Welt funktioniert

10 Was unser fehlerhaftes Gedächtnis für unser Verhalten bedeutet

11 Wie die Manipulation von Erinnerungen ethisch vertretbar werden kann

12 Was das alles für Sie bedeutet

Dank

Anhang
Anmerkungen
Bildnachweis
Register

Pressestimmen

„Wie freundlich! Unser Gehirn speichert vieles Vergangene in einer aufgehübschten Positiv-Version. Warum das richtig gut für uns ist, erklärt Ciara Greene.“
Slow, Greta Gruber


"Ein wunderbares Buch, das ein weites Feld absteckt: Von der Frage, wie sich unsere Erinnerungen formen bis zu der Erkenntnis, wie zerbrechlich sie sind."
Science News