Cover: Angster, Julia, Lange Tage

Angster, Julia

Lange Tage

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Angster, Julia

Lange Tage

Meine Mutter und ihr Leben als Hausfrau.

Die alte Bundesrepublik: Abends sitzt die Familie vor dem Fernseher. Die Mutter pflegt das Eigenheim und bleibt für die Kinder zuhause, der Vater verdient das Geld für Haushalt und Kreditraten. Nach deren Tod liest die Tochter, eine Historikerin, das beeindruckende, Jahrzehnte umspannende Tagebuch ihrer Mutter und blickt zurück in die versunkene Welt, in der sie aufwuchs.

Wenn ein naher Mensch stirbt, blickt man zurück auf sein Leben. Julia Angster tut das anhand des Tagebuchs ihrer Mutter und versucht zu verstehen, warum sie ihr Leben so lebte, wie sie es tat. Warum hat sie ihren Beruf als Buchhändlerin aufgegeben, um Hausfrau zu werden? Was waren ihre Träume? Wie hatte sie sich ihr Leben vorgestellt, welche Möglichkeiten hatte sie? Und hat es sie glücklich gemacht? Einfühlsam und fast schon literarisch erzählt sie das Leben der Mutter: die Kindheit in den 50er Jahren zwischen Katholizismus und Kino; die ersten Romanzen und die Heirat; das Leben im Eigenheim mit Familie, wo die Tage lang wurden. Eine berührende Annäherung an die eigene Mutter, aber gleichzeitig auch eine deutsche Gesellschaftsgeschichte zwischen Adenauer und Merkel.

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Bibliografie

978-3-406-85780-5

Erscheint am 15. März 2027

Rund 256 S.

Hardcover

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Angster, Julia

Lange Tage

Meine Mutter und ihr Leben als Hausfrau

Die alte Bundesrepublik: Abends sitzt die Familie vor dem Fernseher. Die Mutter pflegt das Eigenheim und bleibt für die Kinder zuhause, der Vater verdient das Geld für Haushalt und Kreditraten. Nach deren Tod liest die Tochter, eine Historikerin, das beeindruckende, Jahrzehnte umspannende Tagebuch ihrer Mutter und blickt zurück in die versunkene Welt, in der sie aufwuchs.

Wenn ein naher Mensch stirbt, blickt man zurück auf sein Leben. Julia Angster tut das anhand des Tagebuchs ihrer Mutter und versucht zu verstehen, warum sie ihr Leben so lebte, wie sie es tat. Warum hat sie ihren Beruf als Buchhändlerin aufgegeben, um Hausfrau zu werden? Was waren ihre Träume? Wie hatte sie sich ihr Leben vorgestellt, welche Möglichkeiten hatte sie? Und hat es sie glücklich gemacht? Einfühlsam und fast schon literarisch erzählt sie das Leben der Mutter: die Kindheit in den 50er Jahren zwischen Katholizismus und Kino; die ersten Romanzen und die Heirat; das Leben im Eigenheim mit Familie, wo die Tage lang wurden. Eine berührende Annäherung an die eigene Mutter, aber gleichzeitig auch eine deutsche Gesellschaftsgeschichte zwischen Adenauer und Merkel.
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